Dienstag, 2. September 2014

"Energiewende ins nichts - Bundesregierung scheitert am Klimaschutz"

Die Bundesregierung kann ihr hoch gestecktes Klimaschutzziel bis 2020 nicht mehr erreichen. Deutschland wird sein eigenes CO2 Minderungsziel von minus 40 Prozent bis zum Jahr 2020 deutlich verfehlen. Das belegt der neue "Energiewende-Index" der Unternehmensberatung McKinsey. Der "Energiewende-Index" zeigt das klimapolitische Scheitern der Bundesregierung in nüchternen Daten.
Mit der Kernenergie wurde die größte CO2-freie Stromquelle des Landes ausgeschaltet, der Wegfall von circa 100 Terawattstunden CO2-freien Stroms aus Kernkraftwerken wurde zwangsläufig durch den extrem schwankenden Strom von Wind und Sonne mit fossilen Energieträgern kompensiert.
Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wem es wirklich um das Klima geht und nicht um Antiatom-Ideologie, der kommt um Kernenergie nicht herum. Kernkraftwerke liefern große Menge Strom und setzen kein CO2 frei.«
Der aktuelle Energiewende-Index zeigt auch, das bislang nicht nur die
Umwelt- und klimapolitischen Ziele verfehlt werden, sondern auch die
Kosten der Energiewende weitgehend aus dem Ruder gelaufen seien. 
»Sauber, sicher, preiswert und umweltfreundlich! – 100 Prozent
Kernenergie aus Erlangen« 
Zeit zur Besinnung und Umkehr, meint Frank Heinze aus Erlangen vom
Verein Nuklearia e.V. Das fordert eine von ihm initiierte Petition an den Erlanger Oberbürgermeister, nämlich die Einführung eines hundertprozentigen Kernenergietarifs durch die Erlanger Stadtwerke. Nach nur einem Monat erreichte die Petition die angestrebten eintausend Unterschriften. Frank Heinze: »Es  wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz und ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Erlangen könnte damit Vorreiter in Deutschland werden, getreu seinem Stadtmotto: Erlangen ist offen aus Tradition. Gerade einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger könnten endlich wieder von sinkenden Strompreisen profitieren.« Gelänge dieses Vorhaben, wäre es wohl der erste Kernenergietarif in Deutschland. 

Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Kernenergie. Denn anders als Wind- und Solaranlagen benötigt Kernenergie keine großen Landflächen und greift kaum in die Umwelt ein. Die Abfallmengen sind sehr gering, werden nicht in die Luft geblasen, sondern abgeschlossen aufbewahrt. Moderne Reaktoren können sogar fast alles davon als Brennstoff nutzen.«
Zur Petition hier:


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