Freitag, 25. Juli 2014

"Eintausen​d mal JA! zu Kernenergi​etarif bei den Erlanger Stadtwerke​n"

"Eintausen​d mal JA! zu Kernenergi​etarif bei den Erlanger Stadtwerke​n"

»Sauber, sicher, preiswert und umweltfreundlich! – 100 Prozent Kernenergie aus Erlangen« 

Das fordert eine Petition an den Erlanger Oberbürgermeister, nämlich die Einführung eines hundertprozentigen Kernenergietarifs durch die Erlanger Stadtwerke. Nach nur einem Monat erreichte die Petition die angestrebten eintausend Unterschriften, darunter allein 92 aus Erlangen.

Initiator Frank Heinze vom Verein Nuklearia e.V : »Es  wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz und ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Erlangen könnte damit Vorreiter in Deutschland werden, getreu seinem Stadtmotto: Erlangen ist offen aus Tradition. Gerade
einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger könnten endlich wieder von
sinkenden Strompreisen profitieren.«

Gelänge dieses Vorhaben, wäre es wohl der erste Kernenergietarif in Deutschland.

Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Kernenergie. Denn anders als Wind- und Solaranlagen benötigt Kernenergie keine großen Landflächen und greift kaum in die Umwelt ein. Die Abfallmengen sind sehr gering, werden nicht in die Luft geblasen, sondern abgeschlossen aufbewahrt. Moderne Reaktoren können ihn sogar als Brennstoff nutzen.«

Frank Heinze abschließend: "Wenn gänzlich ohne bezahlte PR oder Werbung allein durch diese Aktion in den sozialen Netzwerken eintausend Verträge zustandekämen, wären das bei einem angenommenen Monatspreis von 50€ also 600.000€ pro Jahr für die EStW. Man bedenke die Chancen, wenn dieser Kernenergietarif professionell beworben würde! Ich bin sicher, es gibt diesen Markt. Die Stadtwerke könnten damit sogar die Verluste der Windkraftanlagen teilweise kompensieren."

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