Dienstag, 4. Februar 2014

Dual-Fluid-Reaktor: Ein später Sieg

Im Sommer 2013 machte der Dual-Fluid-Reaktor (DFR) von sich reden. In der juristischen Auseinandersetzung mit den GreenTec Awards liegt nun ein neuer Beschluß des Kammergerichts Berlin vor.

Der Dual-Fluid-Reaktor hatte als Projekt des Instituts für Festkörper-Kernphysik (IFK) an den GreenTec Awards teilgenommen und war vom Publikum per Online-Voting für die Endrunde nominiert worden. Die ökologischen und ökonomischen Argumente für den DFR sind ja auch überzeugend:
  • Preiswerte, CO2-freie Produktion von Strom und Benzinersatz
  • Verwendung von Atommüll als Brennstoff
Offenbar erst nach diesem Voting wurde wurde den Machern der GreenTec Awards klar, was sie sich mit dem DFR eingehandelt hatten: einen Kernreaktor! Nuklear! Pöhse! Das paßt nicht ins ideologische Weltbild der GreenTec Awards! Es folgten der Rauswurf des DFR aus dem Wettbewerb durch eine nachträgliche Regeländerung sowie eine juristische Auseinandersetzung.




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